Durch die Begegnung mit dem kleinen Prinzen beginnt für den Autor und Piloten Saint-Exupéry ein Prozess des Wiederentdeckens: eine Rückverbindung zu sich selbst und zu dem, was im Erwachsenwerden verloren zu gehen scheint. Die Geschichte des Wiedererinnerns wird von der Choreografien in einer Fantasiewelt aus Tanz und Farben, die sich durch die Augen des kleinen Prinzen entfaltet, dargestellt.
Zu verschiedenen Kompositionen von Claude Debussy, wie der Petite Suite sowie die Toccata aus Pour le Piano, die Suite Bergamasque und die Danses für Harfe und Streichorchester, die eigens für das Ballett arrangiert werden, entsteht eine poetische, zarte und doch energetisch-kraftvolle Musikcollage, die den Stimmungen und Emotionen des kleinen Prinzen und seinen Begegnungen Klang und Raum gibt. Das Ballett entführt die Kinder ohne Worte in das berühmte Werk, durch welches sie und ihre LehrerInnen das neue Haus der Wiener Staatsoper kennenlernen und entdecken dürfen.
Mit einem Coaching und Unterrichtsmaterialien werden die LehrerInnen an die poetische und magische Erzählung über Freundschaft, Liebe und über die Erkenntnis, »dass Erwachsene seltsam sind«, erinnert und in die Ballettmusik für die Vorbereitung in der Schule wie immer eingeführt.



